kurzmitteilung Offener Brief an Herrn Zdebel, MdB als Antwort auf sein Schreiben an das Maritim Hotel Gelsenkirchen

Sehr geehrter Herr Zdebel,

mit Fassungslosigkeit habe ich mitbekommen, daß Sie in Ihrer Funktion als MdB an das Maritim Hotel in Gelsenkirchen schrieben, es solle der AfD keine Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.
Wie kommen Sie dazu, die Menschen derartig unter Druck zu setzen?

Ich dachte eigentlich, daß die Mitglieder des Bundestages das Grundgesetz kennen sollten. Doch da das bei Ihnen nicht der Fall zu sein scheint, möchte ich Sie kurz aufklären:

In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit. Schauen Sie mal im Grundgesetz bei Artikel 4 nach. Das gilt nicht nur für die offiziell erwünscht und gerade über die Medien verbreitete Meinung, sondern eben auch für andere. Es heißt immer, eine Demokratie muß auch andere Meinungen vertragen. Man muß die AfD nicht mögen, doch ist sie nicht verboten und so also mit dem Grundgesetz vereinbar.

Und damit kommen wir zum nächsten Punkt. In Deuschland herrscht ebenso Gewaltenteilung. Sie maßen sich etwas an, was Sie gar nicht sind. Oder sind Sie neben Ihrem Mandat im Bundestag, welches sicher viel Zeit in Anspruch nimmt, auch noch Richter oder Staatsanwalt? Die AfD ist nicht verurteilt und darf ebenso wie Sie ihre Meinung vertreten.

Sollten Sie bei der Überzeugung bleiben, das Hotel solle der AfD absagen, schlage ich vor, Sie zahlen von Ihrem Privatvermögen die Kosten, welche dem Hotel durch die Absage entstehen. Doch meine Zusage dafür haben Sie nicht. Denn das Geld, welches Sie bekommen, stammt auch von mir. Und ich bin damit überhaupt nicht einverstanden.

Es drängt sich überhaupt bei mir der Gedanke auf, daß Sie ein wenig unter Langeweile leiden. Ich habe eine Möglichkeit, wie diese verschwinden kann.
Es gibt in Deutschland viele arme Kinder und Straßenkinder. Setzen Sie sich lieber für diese ein, denn Kinder sind unsere Zukunft. Das merken viele Menschen jetzt, wo es heißt, wir hätten zu wenig Kinder in den letzten Jahren bekommen, daher brauchen wir fremde Mensche, welche inzwischen keine Kinder mehr sind. Obwohl, das ist für mich auch nicht zu vertreten. Denn es hieß und heißt es noch heute, die Frauen brauchen keine oder nur wenig Kinder. Lieber arbeiten gehen und sich selbst verwirklichen. Sie seien ja keine Gebärmaschinen. Doch wenn wir jetzt die Kinder anderer Frauen her holen, dann sind die Frauen aus den anderen Ländern unsere Gebärmaschinen? Das ist ein unschöner Gedanke. Und dann sollen sie noch für uns arbeiten, für unsere Rente. Damit wir gut leben können müssen die anderen arbeiten. Gab es sowas nicht schon mal in der Weltgeschichte? Ich meine ja, damals nannte man es Sklaverei.

Über eine Antwort, wie Sie dazu kommen, Ihre Position so zu mißbrauchen, freue ich mich!

Freundlich grüßt
Sonnhild Sawallisch
(Baden- Württemberg wacht auf)

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