kurzmitteilung Rede bei Pegida in Nürnberg am 3.10.2017

Eigentlich wollte ich nichts zur Wahl und zur AfD sagen. Aber so, wie die sich benehmen, zwängt es sich ja quasi auf. Deshalb kurz mal was dazu.

Direkt nach der Wahl verkündet die Petry öffentlichkeitswirksam, daß sie und ihr Ehemann nicht mehr weitermachen werden, sondern vorerst fraktionslos ihr Mandat im Bundestag behalten werden.  Ein Besucher auf tagesspiegel.de meinte unter anderem, das ändere nichts an der Tatsache, daß sie mit einem unverschämten Wählerbetrug in den Bundestag gekommen sei. Sie habe bis zum Tage der Bundestagswahl bei ihren Wählern für die AfD geworben, um dann am nächsten Morgen nach der Wahl zu erklären, der Fraktion nicht angehören zu wollen. Zitat von jenem Besucher:

„Wenn es ihr wirklich darum geht, sich nicht mit vermeintlich oder tatsächlich Rechtsradikalen einlassen zu wollen, dann hätte sie ihr Bundestagsmandat niederlegen müssen! Aber dazu ist die Tätigkeit dann ja doch zu attraktiv besoldet!“ [1]

Schauen wir uns gleich mal den Sold an. Laut Michael Klonovski- er war von Juni 2016 bis Anfang 2017 parteiloser Berater von Frau Petry- ist Pretzell ein Mann der, Zitat:

„als Intrigant und politischer Spieler verrufen ist, dessen Firma im amtlichen Schuldnerverzeichnis landete, der zweimal Vermögensauskunft (vulgo Offenbarungseid) verweigerte, dem seine Anwaltszulassung entzogen wurde, der munter Verträge bricht und Angestellten das Gehalt nicht zahlt. Und gegen seine Frau läuft ein Meineid-Prozess.[2]

Hm, da kommt so ein attraktives Gehalt eines Bundestagsabgeordneten wie gerufen. Laut gehaltsvergleich.de verdient ein Bundestagsabgeordneter seit 1.7. 2017 9.541,74 € pro Monat und bekommt zusätzlich noch steuerfrei eine Aufwandspauschale in Höhe von aktuell 4.318,38 €. [3]

Und jetzt lese ich gerade, Hans- Olaf Henkel sagt auf die Frage, warum Petry nicht schon vor der Bundestagswahl aus der Partei ausgetreten sei:

„Sie braucht den Job im Bundestag. Frau Petry ist pleite. Sie hat ihre Firma gegen die Wand gefahren. Ihr jetziger Ehemann hat einen Offenbarungseid geleistet und wurde vom Vorstand der AfD – dem ich damals noch angehörte – für seine finanziellen Transaktionen gerügt.“

Und:

„Für mich ist völlig klar: Die beiden brauchen einen Job. Nichts anderes treibt diese beiden Figuren.“

Das braucht nicht zu kommentiert werden.

Was ich selbst aber noch kommentieren möchte ist dieses Schmierentheater, welches hier für uns Deutsche gespielt wird.

Es wird also eine Partei aufgezogen in unsicheren Zeiten der Eurokrise. Man spürt die Stimmung der Menschen gegen den Euro, das muß kanalisiert werden. Dann gibt es, nachdem die AfD einen ziemlichen Schnellstart hingelegt hat und womöglich die unzufriedenen Deutschen einen könnte, den ersten Streit. Nachdem die AfD in ein paar Landtage eingezogen ist, tritt Lucke schließlich aus und gründet seine neue Partei. Petry wird neue Parteichefin und die AfD legt nach Öffnen der Grenzen wieder zu. Dann immer wieder Streit und Uneinigkeit. Und dann braucht die AfD über 2 Millionen Euro innerhalb kürzester Zeit. Und woher bekommt sie das Geld? Genau, von den lieben Bürgern, die die Hoffnung nicht aufgeben wollen, daß es vielleicht doch endlich eine Partei gibt, die das tut, was für uns Deutsche gut ist. Und es spenden über 33.000 Menschen. Das ist doch mal was. Eigentlich ein Hoffnungsschimmer. Eigentlich. Denn so im Nachblick hat das Ganze einen faden Beigeschmack. Denn es gibt bestimmt Leute, die ihr letztes Hemd dafür gegeben haben, weil sie sonst keine andere Möglichkeit haben, etwas für unser Land zu tun. Und jetzt also die nächste Spaltung. Die AfD sei zu rechtsradikal. Aha, hat nicht ein gewisser Herr Pretzell 2015 sogar den Zusammenschluß mit Pegida vorgeschlagen? Oder waren die damals noch nicht als Rechtsextrem verschrien?

Und jetzt sind wir also wieder in der Gegenwart angekommen. Ich persönlich glaube, daß die AfD extra dazu gegründet wurde, um die lieben unzufriedenen Deutschen wieder mal zu beruhigen. Endlich eine Alternative zu dem ganzen Komödienstadl. Und eine Wahl nach der anderen wird abgewartet. Erst soll sie in die Landtage, dann in den Bundestag und jetzt braucht sie eigentlich noch ein paar mehr Prozente. Und schwupps sind erst 4 Jahre rum und dann nochmal 4. Aber was wird sie erreichen? Meine Prognose: Nichts, was von wirklicher Bedeutung wäre. Und weiter kommen hunderttausende junge Männer aus fernen Ländern her. Die uns Frauen beglücken oder uns zu unserem Glück zwingen, die auf Steuerkosten in Saus und Braus leben. In Saus und Braus? Ach ne, Entschuldigung, ich hab mich geirrt. Das sind ja alles arme Schlucker, die gerade so viel bekommen, wie sie zum Überleben brauchen.

Das geht eher manch einem deutschen Rentner so. Die dann zum Beispiel eine Flasche im Bahnhofsgebäude mitnehmen, um mit den 25 cent ihre Rente etwas aufzubessern. Ihr kennt den Fall, oder?

Nochmal kurz zurück zur AfD bevor ich dann zu meinem eigentlichen Thema komme. Ich finde es erstaunlich, nein, eigentlich dreist und perfide von gewissen Herrschaften im Hintergrund und Vordergrund, wie sie mit uns Deutschen umgehen. Die wissen ganz genau, wie wir ticken und (fast) ganz Deutschland hüpft auch noch über das Stöckchen, das hingehalten wird. Und damit meine ich nicht nur die Pro- Deutschen, sondern auch die Anti- Deutschen. Die merken bloß nicht, daß sie nur Instrumente sind und mißbraucht werden. Aber dazu bedarf es ein wenig Grips im Hirn, was einigen offensichtlich fehlt. Es geht mir übrigens nicht darum, die Mitglieder der AfD zu brüskieren. Ich weiß, daß gerade die Basis wirklich etwas verändern möchte. Aber wenn die Spitze das nicht will oder darf, dann bringt die beste Basis nicht viel, meine ich.

Wieso kann ich das behaupten? Ich hab mich während des Landtagswahlkampfes in Niedersachsen mal mit Leuten von der CDU unterhalten. Nein, sie sind auch nicht mit allem einverstanden, was Merkel da treibt.  Doch so wurde mir von denen gesagt: „Aber Landtag und Bundestag sind doch was ganz anderes. Nur weil im Landtag CDU hockt, heißt das noch lange nicht, daß sie damit einverstanden sind, was die da in Berlin treibt.“

Das ist doch Blödsinn hab ich dann gemeint, denn sonst wäre es Merkel ja egal, ob die CDU im Landtag hockt oder nicht. Ja, hm, die Basis ist ja auch nicht zufrieden und sie haben das schon kund getan. Und, hat sich was geändert? Oh, da mußte er zugeben, nein, hat sich nichts. Also? Egal was die Basis will, Merkel (oder nach Merkel andere) macht weiter.

Es ist ja so, daß sich so langsam bei manchen eine depressive Stimmung breitmacht. Man tut und macht, klärt auf, ist Wahlbeobachter, spendet, geht vielleicht sogar auf Demos oder ist bei irgendwelchen Aktionen dabei und man hat das Gefühl, es tut sich nix. Dann kann man es auch sein lassen.

Also, erstens, es tut sich was. Bestes Beispiel momentan ist von der IB und Einprozent die Aktion mit dem Schiff im Mittelmeer, womit sie schön die NGOs in Verlegenheit bringen und genau dort vor Ort sind, wo die Schlepper ihre Leute abladen und diese dann hingebracht werden.

Zweitens möchte ich gerne, und das ist jetzt mein eigentliches Thema, einer gewissen Frau Özoguz widersprechen. Sie ist, wie natürlich allgemein bekannt, Integrationsbeauftragte des Bundes und hat am 14. Mai diesen Jahres im Tagesspiegel unter dem Titel „Gesellschaftsvertrag statt Leitkultur- Leitkultur verkommt zum Klischee des Deutschseins“  gemeint, „eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“[4]

Aha, ist klar. All unsere Dichter und Denker, unsere Komponisten und Maler usw. alles, was uns als Deutsche ausmacht, sei nicht als solches zu erkennen. Im Fernsehen ist sie dann zurückgerudert, das sei ja lächerlich, daß es eine deutsche Kultur nicht gäbe[5]. Aber Entschuldigung, sie hatte genug Zeit sich diesen Schwachsinn zu überlegen, bevor der Artikel veröffentlicht wurde. Und somit meinte sie es sehr wohl so. Soll sie mal in die Oper gehen oder auf eine sonstige kulturelle Veranstaltung, wie zum Beispiel Volkstanzen oder mal ein paar deutsche Volkslieder singen. Wenn es nicht spezifisch deutsch ist, gibt es das bestimmt genau so auch in der Türkei oder in Afrika oder in Fernost.

Die größte Frage in der Beziehung ist übrigens die: Wenn alle die gleiche Kultur haben, dann bräuchten wir ja nicht so beglückt über den Zustrom der vielen Sozialfälle sein, denn es kommt dann ja im Gegenzug noch nicht einmal eine neue vielfältige, fremde Kultur zu uns, oder? Das versteh mal einer…

 

Es ist übrigens so, daß Kultur unglaublich wichtig für das Überleben ist. Und nein, ich übertreibe nicht. In den Kriegsgefangenenlagern nach dem zweiten Weltkrieg ging es den Deutschen und ihren Verbündeten fast immer miserabel. Und sie sind oft unter katastrophalen Zuständen einfach verreckt. Da nicht die Hoffnung zu verlieren ist unglaublich schwer. In den unterschiedlichsten Lagern haben manche Menschen dann angefangen, sich auf die Kultur zu besinnen. Sie trugen sich Gedichte vor, sangen Lieder, spielten Theater, in manchen Lagern bestand sogar ein Orchester. Was passierte? Das Leben der Menschen bekam Tiefe und Erfülltheit, sie hatten etwas, was ihnen Halt gab. Und obwohl sich die Umstände nicht geändert hatten, starben auf einmal in diesen Gruppen viel weniger Gefangene als vorher. Andere Gruppen taten das nicht, und das Verrecken- entschuldigt, aber so war es- ging munter weiter.

Was lernen wir daraus? Gerade in schwierigen Zeiten gibt uns unsere Kultur Kraft und Halt. Man darf, nein man muß auch in solchen Zeiten die Kultur pflegen, damit man nicht völlig ausgelaugt ist und zerbricht. Das ist es nämlich, was es unseren Gegnern dann einfach macht. Also, tretet in die Kulturvereine, Winzertanzvereine, Gesangsvereine usw. ein.  Wenn hier auch schon Kulturlosigkeit eingezogen sein sollte, so bildet einfach neue Gruppen; singt mit Euren Nachbarn und Kindern,  lernt Gedichte auswendig, dann kann sie Euch niemand mehr nehmen. Und begeistert Eure Kinder und Enkel dafür.

Aber nebenbei gesagt, der beste Widerstand, den es gibt, sind unsere Kinder. Denn die Invasoren machen Kinder ohne Ende, sei es mit oder ohne Zustimmung der beglückten Frau. Und irgendwann sind wir dann von alleine ausgerottet, da müssen sie eben nur ein paar Jahre länger warten. Aber jedes deutsche Kind, das geboren wird, ist der reinste Widerstand -wenn es einigermaßen ordentlich erzogen wird;-).

Jetzt aber zurück zum Thema. Ich find ja, unsere Kultur ist wunderbar. Ich hab ein paar kleine Kostproben mitgebracht.

Wir können

  1. Dramatisch (Beethovens 5.)
  2. Himmlisch (Freude schöner Götterfunken)
  3. Sogar türkisch (Alla turka Mozart)

4 .Lustig (tja, wer nicht bei der Demo war, kann mich jetzt leider nicht mehr singen      hören. Dafür aber hier der Text.

5. Heiter belehrend (Max und Moritz)

6. Weise (Friedrich Schiller):

Du weißt, wie wohl einem bei Menschen ist, denen die Freiheit des anderen heilig ist.

  1. Fetzig- auch das gibt’s leider nicht mehr zu hören (s´Teuferl)

 

Das ließe sich noch um vieles erweitern.

Und wir sollen also keine spezifisch deutsche Kultur haben?

Will man uns etwa auch noch einen Minderwertigkeitskomplex einreden neben einem ewigen Schuldkomplex?

Vor meinem letzten Gedicht will ich noch für die Geheimdienste und sonstigen Schnüffler darauf hinweisen, daß wir, die wir für unser Land kämpfen, durch den Esausegen gemäß 1. Mose (Genesis) 27,40 geschützt sind.

Wer mehr darüber wissen will, kann auf meinem Blog danach suchen. Bei Fragen, einfach schreiben.

Und nun, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause, liebe Geheimdienstler und Geheimdienstlerinnen, liebe Asylanten und Asylantinnen, liebe Flüchtlinge und Flüchtlinginnen usw. und so weiterinnen

Ein Gedicht, das in trüben Zeiten Hoffnung schenkt, welches uns zeigt, wie wir wirklich handeln müssen. Verlaßt Euch nicht auf andere, die scheinbar die Macht haben, etwas zu verändern.

Ein Gedicht von Albert Matthai

 

Fichte an jeden Deutschen

 

Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,

an deines Volkes Aufersteh’n;

Laß diesen Glauben dir nicht rauben,

trotz allem, allem was gescheh’n.

Und handeln sollst du so als hinge

von dir und deinem Tun allein

das Schicksal ab der deutschen Dinge

und die Verantwortung wär dein.

 

Albert Matthai

(1853 oder 1855 – 1924), deutscher Schriftsteller und Redakteur

 

Vielen Dank für Eure Geduld und Eure Aufmerksamkeit!

 

[1] http://www.tagesspiegel.de/politik/austritt-aus-der-afd-petry-und-pretzell-freie-radikale/20387466.html matbhm 28.09.2017, 20:19 Uhr

[2] https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

[3] https://www.gehaltsvergleich.com/news/Wie-viel-verdient-man-als-Bundestagsabgeordneter

[4] https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/wie-nuetzlich-ist-eine-leitkultur-debatte/leitkultur-verkommt-zum-klischee-des-deutschseins.html

[5] http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/aydan-oezoguz-alexander-gauland-deutsche-kultur-5vor8

 

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